Heilbronn-Franken hält zusammen. Wie? Das erfahren Sie hier.

Die Verantwortlichen von Roto präsentieren ihren Scheck im Wert von 10.000 Euro. Das Geld kommt der Elfriede-Frank-Stiftung zugute. Foto: Roto Dach- und Solartechnologie.

Roto spendet an die Elfriede-Frank-Stiftung

Soziales Engagement und sportliche Erfolge liegen bei Roto Dach- und Solartechnologie ganz nah beieinander. Davon profitiert unter anderem die Elfriede-Frank-Stiftung, die von Roto Mitte November eine Spende in Höhe von 10.000 Euro erhielt. Das Geld kommt Menschen in der Region zugute.

Bei der Übergabe des symbolischen Spendenschecks erklärte Roto-Vorstand Christoph Hugenberg: „Deutschland, speziell dem Süden, geht es wirtschaftlich sehr gut. Trotzdem gibt es auch in unserem Land Menschen, die schwere Schicksalsschläge hinnehmen mussten und nun Hilfe brauchen, um wieder auf die Beine zu kommen. Als wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen wissen wir um unsere soziale Verantwortung, und es ist für uns selbstverständlich, dass wir den Menschen in unserem Umfeld etwas zurückgeben.“

Aus diesem Selbstverständnis heraus, nutzt das Unternehmen schon seit vielen Jahren die Teilnahme an Sportveranstaltungen, um gemeinsam mit Partnern und Lieferanten Geld für den guten Zweck zu sammeln. So kamen in den vergangenen sechs Jahren bereits mehr als 215.000 Euro zusammen, die zum Großteil in der Region blieben. Denn die Elfriede-Frank-Stiftung, die vor 26 Jahren von der Ehefrau des Firmengründers ins Leben gerufen wurde, setzt sich für bedürftige und unverschuldet in Not geratene Menschen in der Nähe der deutschen Roto-Standorte ein. Zudem fördert sie die Jugendhilfe, Erziehung, Volks- und Berufsbildung sowie weitere mildtätige Zwecke.

„Wir finanzieren uns aus Spenden von Bürgern, Roto und der Gründerfamilie Frank. Pro Jahr können wir so etwa 40.000 bis 50.000 Euro verteilen und etwa 300 Menschen helfen“, erläutert Johann Hirn, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. Gut die Hälfte der Spendengelder stammt aus den sportlich-karitativen Aktivitäten von Roto. „Elfriede Frank war ihrer Heimat sehr verbunden und wollte etwas zurückgeben, das bleibt“, berichtet Hirn. Ich bin sicher, über die große Unterstützung der Mitarbeiter und Partner von Roto wäre sie hoch erfreut!“

Die aktuelle Spende hat die Bad Mergentheimer Firma im Rahmen der Teilnahme an der Triathlon-Challenge Roth im Juli gesammelt. Neben der Elfriede-Frank-Stiftung erhalten auch die Kindergärten in der Region Bad Mergentheim sowie die Initiative „Sportler gegen Hunger“, die sich in Afrika dem Bau von Schulen und der Bildung von Kindern widmet, Zuwendungen in gleicher Höhe. So wolle man dabei helfen, Kindern Bildung und Fürsorge angedeihen zu lassen, so Hugenberg.

Möbelbau Lober unterstützt das Diakonie-Klinikum und das Klinikum Crailsheim

Insgesamt 5.000 Euro spendete Firmeninhaber Friedrich Lober von Möbelbau Lober im Juni 2017 für die Anschaffung sogenannter Rhythmusrekorder für kardiologische Patienten aus der Region an die Landkreisstiftung. Die Stiftung gibt die zweckgebundene Spende an die Kliniken weiter.

Die Rhythmusrekorder stehen im Rahmen der Kooperation zwischen dem Landkreis-Klinikum und dem Diakonie-Klinikum Schwäbisch Hall den Patienten beider Krankenhäuser zur Verfügung. Chefarzt Prof. Dr. Alexander Bauer erläutert: „Herzprobleme zeigen sich nicht immer bei der ambulanten Untersuchung oder einem klinischen Aufenthalt. Sie können überall, zu jeder Zeit stattfinden. Mit den Rhythmusrekordern ist es den Patienten zu Hause möglich direkt ein EKG aufzuzeichnen.“ Ein herkömmliche Langzeit-EKG kann maximal 24 Stunden getragen werden. Mit diesen Ereignisrekordern kann man über einen längeren Zeitraum Herzrhythmusstörungen aufzeichnen.

Über die Spende freuen sich (von links): Werner Schmidt (Geschäftsführer Landkreis-Klinikum); Landrat Gerhard Bauer, Friedrich Lober (Möbelbau Lober), Chefarzt Prof. Dr. Alexander Bauer und Hans-Joachim Lenke (Vorstandsvorsitzender Diak Schwäbisch Hall). Foto: Evangelisches Diakoniewerk Schwäbisch Hall e.V.

(von links) Dieter Brenner und Gerhard Reiß vom Lions-Club Crailsheim übergeben die Spende an Beate Graf-Egetemeyr (Kunsttherapeutin im Diak), Bettina Wilhelm (Vorsitzende des Fördervereins) und Prof. Dr. Andreas Holzinger (Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche). Foto: Jeanette Hippelein

Lions Club Crailsheim unterstützt Kunsttherapie für kranke Kinder und Jugendliche

Die Kunsttherapie für kranke Kinder und Jugendliche am Diakonie-Klinikum Schwäbisch Hall wird vom Lions Club Crailsheim mit 2.000 Euro unterstützt. Der Lions Club in Crailsheim ist ein Service-Club mit rund 50 Mitgliedern, die regelmäßig Aktivitäten wie Flohmärkte, Versteigerungen oder Advents-Kalenderaktionen durchführen, um mit den Erlösen nötige Hilfe zu leisten. Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde beschlossen, dass 2.000 Euro der Arbeit des 2014 gegründeten Fördervereins der Klinik für Kinder und Jugendliche des Diaks zu Gute kommen soll. Dankend nahmen Bettina Wilhelm, die Vorsitzende des Fördervereins, Prof. Dr. Andreas Holzinger, der Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche und Vorstandsmitglied des Fördervereins und Beate Graf-Egetemeyr, die Kunsttherapeutin, den Spendenschein entgegen.

Inspiriert wurde der Lions Club Crailsheim von der Einweihung der Kunsttherapie und der Kunstauktion im letzten Jahr, bei der die Architektin und ehemalige Kunstdozentin Jeanette Hippelein mit zwei Bildern erfolgreich teilnahm. „Durch die Versteigerung kam zugunsten der Kunsttherapie ein Gewinn in Höhe von 15.000 Euro zusammen. Diese Erlöse sowie Spenden ermöglichen der Kinderklinik, die Kunsttherapie am Diak zu finanzieren.“ Graf-Egetemeyr führt weiter aus: „Diese Therapie spricht Kinder und Jugendliche im Alter zwischen drei und 17 Jahren an, die an psychischen Erkrankungen leiden.“ Passend zu den Persönlichkeiten der jungen Menschen gibt die Kunsttherapeutin Themen zum Malen vor und lässt ihnen dabei die Kreativität sowie die Freiheit, den Ort des Malens selbst zu bestimmen. „Diese Arbeit ist einfach großartig und wertvoll. Dadurch bekommen die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, sich ohne Worte auszudrücken“, erzählt Hippelein begeistert.

Tauberbischofsheimer Krankenhaus spendet Betten

Nach dem Umzug der Psychiatrie in den Neubau am Krankenhaus Tauberbischofsheim wurden teilweise Krankenbetten und Nachttische nicht mehr benötigt. Gute Dienste können sie aber noch in einem Krankenhaus im Partnerlandkreis Tolna in Ungarn leisten. In Zusammenarbeit mit dem Büro der ungarisch-deutschen Minderheitenselbstverwaltung, der Krankenhausverwaltung in Tauberbischofsheim und dem Landratsamt wurde der Transport der 30 Betten, Nachttische und Matratzen organisiert. Ein ungarisches Transportunternehmen, das im Zulieferbetrieb der Automobilindustrie zwischen Deutschland und Ungarn tätig ist, hatte sich bereit erklärt, den Transport des Inventars zu übernehmen. Tatkräftig unterstützt wurde die Verladeaktion durch acht junge Flüchtlinge aus Tauberbischofsheim. Extra für das Projekt wurde eine so genannte Arbeitsgelegenheit nach dem Asylbewerberleistungsgesetz geschaffen. Die Helfer erhalten laut Gesetz für die Arbeit ein kleines Taschengeld in Höhe von 80 Cent je Arbeitsstunde. Wesentlich aufwändiger und komplizierter als das Verladen waren die Formalitäten, die für den Transport zu erledigen waren. Mittlerweile sind die Betten wohlbehalten im städtischen Krankenhaus in Tolna angekommen. Sie treffen dort möglicherweise auf andere Einrichtungsgegenstände und medizinische Geräte aus dem Taubertal. Seit Anfang der 90er Jahre fanden immer wieder Transporte mit ausgemusterten Einrichtungsgegenständen oder medizinischen Geräten aus dem Krankenhaus Tauberbischofsheim statt.
Nicht mehr benötigtes Mobiliar aus dem Krankenhaus Tauberbischofsheim wurde an das städtische Krankenhaus im Partnerlandkreis Tolna in Ungarn gespendet. - Foto: Landratsamt Main-Tauber
Peter Müller, Mitglied der Geschäftsleitung, überreichte gemeinsam mit Andreas Drautz vom Organisationsteam die Spende an Prof. Dr. Markus Golling, Vorsitzender des Schwäbisch Haller Krebsvereins. - Foto: Recaro Aircraft Seating

Recaro Mitarbeiter laufen für die gute Sache

Erneut gingen Mitarbeiter von Recaro zahlreich beim Dreikönigslauf an den Start und setzten sich mit sportlichem Ehrgeiz für einen guten Zweck ein. Am Wettkampftag absolvierten die Recaro Mitarbeiter insgesamt 700 Kilometer und sammelten rund 500 Euro an Spenden. Der Betrag wurde von Recaro auf 1.000 Euro aufgerundet. Damit unterstützt das Unternehmen das soziale Engagement seiner Mitarbeiter. Mitte Februar erhielt der Krebsverein Schwäbisch Hall die Spende in Höhe von 1.000 Euro. „Ein solidarisches Miteinander ist uns bei Recaro genauso wichtig, wie soziale Verantwortung zu übernehmen. Das spiegelt sich bei uns im Unternehmen bei der Arbeit im Team, aber auch in unserem gesellschaftlichen Engagement wider. Mit unserem Einsatz wollen wir einen Beitrag leisten, um hilfebedürftige Menschen in unserer Region zu unterstützen“, sagt Andreas Drautz vom Recaro Organisationsteam.

Lions Clubs unterstützen den Hohenloher Kreis

Die Fördervereine der drei Lions Clubs Hohenlohe, Hohenlohe-Künzelsau und Hohenloher Land sowie der Leo Club Hohenloher Land waren im Rahmen bürgerschaftlichen Engagements mit dem zwölften Hohenloher Adventskalender erfolgreich aktiv. Mit dem Erlös werden die Unwetteropfer im Hohenlohekreis (über DRK, 20.000 Euro), die beiden Jugendmusikschulen in Künzelsau und Öhringen (jeweils 5.000 Euro) sowie die Aktion „Menschen in Not“ (2.500 Euro) gefördert. Landrat Dr. Matthias Neth, der wieder die Schirmherrschaft übernommen hatte, war über die erneute Rekordspende von insgesamt 32.500 Euro hoch erfreut. Die Hohenloher Lions und Leos sind auch sehr zufrieden und bedanken sich herzlich bei allen Beteiligten, die zum erfolgreichen Gelingen beigetragen haben. Die 98 Sponsoren haben die 469 Gewinne im Gesamtwert von über 30.000 Euro kostenlos zur Verfügung gestellt. Genauso wichtig für die gelungene Aktion waren auch die Käufer, die die 7.500 Kalender erworben haben. In jetzt 12 Jahren konnten insgesamt 67.500 Kalender verkauft werden. 31 Empfänger haben insgesamt Spenden von 295.500 Euro erhalten und konnten viel Gutes tun. Damit wurde das Leitmotiv der Lions „we serve“, also die Aufforderung zum Dienen und Helfen, in vorbildlicher Weise umgesetzt.
Landrat Dr. Matthias Neth mit Vertreter der Spendenempfänger und der Lions Clubs anlässlich der Erlöse des Hohenloher Adventskalenders 2016. - Foto: Nicole Mücke
Die Armaturenfabrik Franz Schneider aus Nordheim spendet 500 Euro an den wohltätigen Verein Freundeskreis Teddybär e. V.. - Foto: AS-Schneider

Teddys und Tannenbäume

Es hat schon Tradition: Das Weihnachtsfest des schwäbischen Familienunternehmens AS-Schneider in Nordheim ist nicht nur eine schöne Jahresabschlussfeier, sondern zugleich auch eine kleine Benefizveranstaltung. Mit einer Tombola wird von der Belegschaft Geld gesammelt für wohltätige Organisationen. Der damit erzielte Betrag wird von der Unternehmensleitung anschließend verdoppelt – auch das hat Tradition. 1.700 Euro kamen so in diesem Jahr zusammen. Empfänger des Geldes waren zwei wohltätige Organisationen, die sich beide für Kinder einsetzen: der Freundeskreis Teddybär e. V. in Bad Rappenau und die Paul-Meyle-Schule in Heilbronn. Der Freundeskreis Teddybär erhielt einen Scheck in Höhe von 500 Euro. Der Freundeskreis stattet Einsatzfahrzeuge mit Teddybären aus, damit Kinder in Notsituationen ein Stofftier haben, das Trost spendet. Der schmusige Teddybär begleitet das verletzte Kind ins Krankenhaus. Rettungsassistenten und Ärzte bestätigen den erfolgreichen Einsatz des kuscheligen Begleiters - das Kind verliert Angst, ist ruhiger und kann besser mit Schmerzen umgehen. Die Paul-Meyle-Schule erhielt einen Scheck in Höhe von 1.200 Euro. In der Schule für geistig- und körperbehinderte Kinder und Jugendliche findet eine individuelle Betreuung und Förderung statt. Mit der Spende von AS-Schneider wird die Ausstattung im Bereich „Unterstützte Kommunikation“ weiter ausgebaut werden. An der Schule lernen viele Schüler, die sich nicht oder wenig verbal mitteilen können. Mit Hilfe von Talkern, Tastern und iPads wird ihnen eine bessere Teilhabe an der Gesellschaft ermöglicht. Eine besondere Spende gab es darüber hinaus für die Pfarrgemeinde in Nordheim: Sie bekam die vielen Tannenbäume, mit denen die Fertigungshalle des Familienbetriebs zur Weihnachtsfeier dekoriert worden war. Die Bäume wurden im Kindergarten aufgestellt und an hilfsbedürftige Familien verteilt.

Chefärztehonig für medizinische Innovationen

Prof. Dr. Harald Löffler, Direktor der Hautklinik im Klinikum am Gesundbrunnen, hat allen Grund zur Freude: Innerhalb kurzer Zeit war der von ihm und seiner Familie produzierte „Chefärztehonig“ in diesem Jahr ausverkauft. Seit vielen Jahren wird der Honig der mittlerweile zwölf Bienenvölker des Heilbronner Hobbyimkers in Gläser abgefüllt und bei der Filiale der Bäckerei Härdtner im Heilbronner Gesundbrunnen verkauft. In diesem Jahr waren es knapp 800 Gläser – mit einer besonders guten Qualität. „Dank des Honigverkaufs und einer besonderen Spende für den Honig einer Einzelperson, konnten wir in diesem Jahr 4.600 Euro erlösen“, freut sich Prof. Löffler. Besonders schön sei es, dass viele Spender deutlich mehr als die empfohlenen vier Euro in die Spendenkasse gelegt haben. Hierfür bedankte sich Löffler ganz herzlich. Der Erlös der Verkaufsaktion geht an den „Förderverein für medizinische Innovation“ (FMI) und die Stiftung „Große Hilfe für kleine Helden“. Hiermit werden unter anderem moderne medizinische Geräte finanziert. Damit kommen die Erlöse des Chefarzthonigs direkt den Patienten zugute. Prof. Jens Rassweiler, Vorstand des FMI, sowie Angelika Wolf, Geschäftsführerin der Stiftung, nahm die großzügige Unterstützung gerne entgegen.
Nicolas Härdtner von der Bäckerei Härdtner, FMI-Vorstand Prof. Jens Rassweiler, Stiftungs-Geschäftsführerin Angelika Wolf und Hobby-Imker Prof. Harald Löffler präsentieren den erzielten Erlös. - Foto: SLK-Kliniken Heilbronn
Susanne Pöschko-Bullinger vom Arbeitskreis Großküchen-Kolleg Künzelsau (links) übergibt Andrea Bühler (rechts) für das Frauen- und Kinderhaus Künzelsau die Spende in Höhe von 500 Euro. - Foto: Landratsamt Hohenlohekreis

Hohenloher Leibgericht erzielt großzügige Spende

Bereits zum fünften Mal bot das Hohenloher Großküchen-Kolleg Künzelsau im vergangenen Jahr die Aktion „Hohenloher Leibgericht“ an. In der Künzelsauer Hauptstraße kamen Genießer von überall her zusammen, um an der öffentlichen Speisung mit Linsen, Spätzle und Saitenwürste teilzunehmen. Der Erlös der Aktion wurde in Zusammenarbeit mit der Slow Food Regionalgruppe Hohenlohe-Tauber-Main-Franken an gemeinnützige Projekte gespendet. In diesem Jahr konnte das Kinderhospiz in Schwäbisch Hall, der Gemeinsame Mittagstisch im Richard und Renate Hofmann-Haus und im Johannesgemeindehaus der Diakonie Künzelsau sowie das Frauen- und Kinderhaus in Künzelsau unterstützt werden. Das Kinderhospiz in Schwäbisch Hall freute sich über die Spende von 500 Euro. Der Verein kümmert sich um Familien mit kranken Kindern und wünscht sich schon lange ein eigenes Haus, in dem sich Betreuer und Betroffene treffen können. Mit den gespendeten 605 Euro für das Angebot „Gemeinsamer Mittagstisch“ konnten zwei gemeinsame Mittagessen für ältere Mitbürger bezahlt werden, die regelmäßig von der Begegnungsstätte „Gut alt werden“, der diakonischen Bezirksstelle und der Evangelischen Kirchengemeinde in Künzelsau angeboten werden. Außerdem durften sich die Essensteilnehmer über eine Tüte Weihnachtsgebäck freuen. Das Frauen- und Kinderhaus in Künzelsau erhielt eine Spende in Höhe von 500 Euro.

BUGA-Brot für Spielplatz

Fast 30.000 nach speziellem Rezept gebackene BUGA-Brote hat die Heilbronner Bäckerei Mitterer verkauft, seit die runden Laibe mit dem aufgesiebten BUGA-Logo vor sechs Monaten ins Angebot genommen wurden. Darüber freut sich nicht nur Mitterer-Geschäftsführer Dietmar Sandel, sondern auch die Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH. Denn von jedem verkauften Brot führt das Bäckerei-Unternehmen Härdtner und Mitterer als Kooperationspartner einen fixen Betrag an die BUGA GmbH ab. So ist in einem halben Jahr eine Summe von 6.000 Euro aufgelaufen. Der Betrag kommt dem Bau eines Spielplatzes auf dem Bundesgartenschaugelände zugute. „Mit dieser großartigen Unterstützung des BUGA-Brotes zeigen die Menschen schon jetzt ihre Verbundenheit mit der Bundesgartenschau 2019“, sagte Hanspeter Faas bei der Scheckübergabe im Backstubencafé Mitterer in der Pilgramstraße in Heilbronn. Dort wird das Brot auch auch gebacken. Für die Zukunft erwartet Dietmar Sandel, dass die 750 Gramm schweren Laibe noch mehr nachgefragt werden: „Wir haben das Brot im Juli 2016 in das Angebot unserer Filialen aufgenommen. Ohne weitere Werbung oder sonstige Aktionen wurde das Brot gleich hervorragend angenommen. Wir freuen uns sehr, dass der Bau des Spielplatzes mit Hilfe unserer Kunden so großzügig unterstützt werden kann und sind schon gespannt, wie groß der Erlös nach einem Jahr sein wird.“ Der Teig des BUGA-Brots wird aus Weizen- und Roggenmehl geknetet und mit Olivenöl verfeinert. Sein besonderes Aroma erhält es durch die Zugabe von hauseigenem Sauerteig, einer langen Teigführung und einer schonenden Aufarbeitung von Hand.
Junior-Chef Lars Härdtner-Sauselen (links) und Mitterer-Geschäftsführer Dietmar Sandel (rechts) überreichen Bundesgartenschau-Geschäftsführer Hanspeter Faas einen Scheck über 6000 Euro, die aus dem Verkauf des BUGA-Brots stammen. - Foto: BUGA Heilbronn GmbH
Die Klinikclowns vom Diakonie-Klinikum Schwäbisch Hall freuen sich über die erhaltene Spende. - Foto: Ev. Diakoniewerk SHA

Zweites Weihnachten für die Klinikclowns

Mitten im Januar erwartete die Klinikclowns im Diakonie-Klinikum eine schöne Überraschung. Im Rahmen des 1. Christmas Ride for Kids, der am 24. Dezember 2016 in Künzelsau stattfand, sammelten die Harleyfreunde um Joachim Schmidt Spenden für einen guten Zweck. Durch den Verkauf von Punsch und Glühwein sowie Spenden kamen 500 Euro für die gute Sache zusammen. Diese überreichten Joachim Schmidt und Eric Schwander mit Tochter Vivian, im Namen der Harleyfreunde, den Klinikclowns Dr. Schluck und Dr. Schruppdiwupp. Joachim Schmidt, dessen Tochter selbst schon Patientin auf der Kinderintensivstation im Diakonie-Klinikum war, weiß aus eigener Erfahrung, dass die Clowninnen den Krankenhausaufenthalt für die Kinder sehr erleichtern und den Klinikaufenthalt angenehmer machen. Für 2017 planen die Harleyfreunde eine weitere Spendenaktion zugunsten der Klinikclowns. Nicht nur die Clowns freuen sich über diese großzügige Spende. Auch die Kinder und Jugendlichen im Diakonie-Klinikum sind glücklich über dieses Engagement.

Waldenburger Kindergärten mit Spende bedacht

Eine schöne Überraschung zum Nikolaus ereilte die drei Kindergärten in Waldenburg noch kurz vor Weihnachten. Der Verein „Wanderfreunde Waldenburg e.V.“ hatte sich aufgelöst und laut Satzung ist bestimmt, dass das verbleibende Guthaben an die Stadt Waldenburg übertragen wird.
Dieter Darius, der ehemalige Vorsitzende des Vereins, übergab den Spendescheck mit der Bitte, die Spende in gleichen Teilen an den Städtischen und an den Evangelischen Kindergarten sowie an den Kindergarten im Albert-Schweizer-Kinderdorf zu verteilen. Die Spendengelder sind bestimmt für Sport- und Bewegungsgeräte und sollen dadurch die Freude an der Bewegung schon im Kindersalter wecken. Bürgermeister Knobel bedankte sich beim Übergabetermin herzlich bei Herrn Darius und dem Verein für diese unerwartete, doch sehr willkommene Spende und freut sich, dass die Kinder hiervon in ihrer gesamtheitlichen Entwicklung profitieren können.

Verantwortliche der Kindergärten Waldenburg bei der Spendenübergabe mit Bürgermeister Knobel. - Foto: Stadtverwaltung Waldenburg
Die beiden Geschäftführerinnen des deutschen Kinderschutzbund Kreisverband Heilbronn, Veronika Siller und Martina Grön, haben die Spende der Marbach-Gruppe gerne entgegen genommen. - Fotos: Marbach-Gruppe

Spenden statt schenken

Trotz der Veränderung im Außenauftritt des Unternehmens bleibt Marbach, Hersteller von Stanz- und Thermoformwerkzeugen, seiner Tradition „Spenden statt schenken“ treu. Bei der Auswahl der Spendenempfänger ist es der Geschäftsführung wichtig, das Geld zwischen international renommierten und regional angesehenen Einrichtungen zu splitten. „Mit unserer diesjährigen internationalen Weihnachtsspende wollen wir dem schwer gebeutelten Inselstaat Haiti helfen. Viele Menschen dort haben all ihre Besitztümer verloren. Viele sicher auch ihre Hoffnung. Die Spende soll bei der Versorgung der Menschen und beim schnellen Wiederaufbau helfen,“ so Peter Marbach zur Unterstützung anlässlich des Erdbebens in Haiti 2010. 7.000 Euro spendet Marbach an die Hilfsorganisation „Help – Hilfe zur Selbsthilfe“. Mit der diesjährigen regionalen Spende in Höhe von 3.000 Euro wird das Projekt „Essenspatenschaften“ des Deutschen Kinderschutzbundes, Kreisverband Heilbronn, unterstützt. Bei diesem Projekt geht es darum, Kindern im Stadt- und Landkreis Heilbronn, die aus sozial schwachen Familien stammen, die Teilnahme am Schulmittagessen zu ermöglichen.