Der gestiefelte Kater im Marionettentheater

Der jüngste Sohn eines Müllers bekommt von seinem Vater nur einen Kater vererbt. Doch dieser hält eine Überraschung bereit. Foto: Gerhards Marionettentheater e. V.

Im April geht es tierisch zu in Gerhards Marionettentheater in Schwäbisch Hall, denn die Puppenspieler zeigen das Stück „Der gestiefelte Kater“ nach einem Märchen der Gebrüder Grimm. Die Vorstellung findet am Samstag, 7. April, um 15 Uhr statt.

Schwäbisch Hall lässt die Puppen tanzen: Im Jahre 1925 gründete der Schauspieler Fritz Gerhards sein Marionettentheater in Wuppertal-Elberfeld. 18 Jahre später zog „Gerhards Marionettentheater“ in die Siederstadt um. Es ist das älteste und gleichzeitig auch das größte seiner Art in Baden-Württemberg. Seit 1982 finden die Aufführungen im „Schafstall“, dem ehemaligen Kurtheater von Schwäbisch Hall, statt.

Am Samstag, 7. April, zeigt das Theater eine Inszenierung des brühmten Märchens der Gebürder Grimm „Der gestiefelte Kater“. Es wird die Geschichte eines Müllers erzählt, der drei Söhne hatte. Als der alte Müller gestorben war, bekam der älteste Sohn die Mühle, der Zweitälteste bekam den Esel und für den Jüngsten blieb nur der Kater. Wie sich nun der junge Müllerssohn Gedanken macht, was er mit dem Kater nur anfangen soll, stellt er fest, dass der Kater sprechen kann. Der Kater verspricht dem Müllerssohn, er werde mit ihm schon sein Glück machen. Er erbittet sich jedoch ein Paar Stiefel. Der Kater bekommt seine Stiefel und beide machen sich auf, das Glück zu suchen. Ein 60-minütiger Spaß für die ganze Familie.