Für Unwetter gewappnet sein

Regenrückhaltebecken dienen der Außengebietsabkopplung und sollen Überflutungen in Wohnbereichen verhindern. Foto: BIT Ingenieure AG

– ANZEIGE – Durch den Klimawandel häufen sich Starkregenereignisse. Um Hallen und Gebäude sowie die darin arbeitenden Menschen und untergebrachten Maschinen vor Überflutungen zu schützen, lohnt sich eine Gefahrenanalyse. Die BIT Ingenieure AG aus Karlsruhe bietet Gefahrenanalyse und Starkregenvorsorge – auch für Handel, Gewerbe und Industrie.

Ende Mai 2016 wurde die Gemeinde Braunsbach von einer Sturzflut überrascht, die Ortschaft durch Geröllmassen verwüstet. Kommunen, Handel, Gewerbe- und Industriebetriebe haben darauf reagiert und Überflutungsanalysen vorgenommen, die Risiken bewertet und in Zusammenarbeit mit Spezialisten wie der BIT Ingenieure AG Handlungskonzepte entwickelt. „Diese beschreiben Maßnahmen, die eine bestehende Infrastruktur quasi optimieren, um sich künftig gegen Starkregen zu wappnen. Bei Neuplanung von Wohn-, Gewerbe- und Industriebetrieben empfiehlt es sich, Starkregenrisiken bereits bei der Erstellung von Bebauungsplänen zu berücksichtigen und bei Erschließungen, Neu- und Erweiterungsbauten mit zu bedenken“, sagt M. Eng. Sabrina Theel von den BIT Ingenieuren.

Gefahrenanalyse mit hoch entwickelten Software-Tools

Das Ingenieurbüro mit Sitz in Karlsruhe und sechs weiteren Standorten in Baden-Württemberg ist bundesweit führend bei der Starkregenvorsorge. Es verfügt über hoch entwickelte, zum Teil selbst programmierte Software-Tools. Diese erlauben sehr genaue Prognosen über den Ablauf und die Folgen von Starkregenereignissen.

Die BIT Ingenieure haben beispielsweise ein Pilotprojekt zur Starkregenvorsorge des Landes Baden-Württemberg bearbeitet und darauf aufbauend in zahlreichen Projekten Gefährdungsanalysen mittels zweidimensionaler Strömungssimulationen durchgeführt. Dabei wurden verschiedene Überflutungsszenarien betrachtet und die Folgen von Starkregenereignissen standardisiert simuliert. Zudem ist die BIT in mehreren Forschungsprojekten zu Starkregen auf Landes- und Bundesebene involviert.


 

Risikovorsorge in Öhringen

So hat die BIT Ingenieure AG für die Große Kreisstadt Öhringen 56 kritische Bereiche ermittelt und 47 Schutzmaßnahmen zur Starkregenvorsorge nach Prioritäten gelistet. Eine Starkregen-­Extremsimulation hat gezeigt, dass einzelne Objekte in Öhringen wie die Freiwillige Feuerwehr, die Albert-­Schweizer-Schule mit Schulkindergarten, der Öhringer Bahnhof sowie das Finanzamt besonders gefährdet sind.

Bei der Feuerwehr beispielsweise wird bei Starkregen der Parkplatz für die Einsatzkräfte überflutet, Wasser fließt über eine Rampe in das Untergeschoss und in die zentrale Schlauchwerkstatt. Dadurch können wichtige Gerätschaften Schaden nehmen, die Einsatzfähigkeit für den Bevölkerungsschutz wäre nicht mehr gewährleistet. Abhilfe schafft ein Anheben des Straßenbelags direkt an der Zufahrt in Verbindung mit einer Asphaltkuppe. Dieses Beispiel zeigt: Oft braucht es nur geringe Mittel, um eine effektive Starkregenvorsorge zu treffen.

Mangel an Risikowahrnehmung

Ein zentraler Baustein beim Starkregenrisikomanagement ist die Informationsvorsorge. „Die Information über bestehende Überflutungsrisiken und lokale Gefährdungssituationen ist von großer Bedeutung nicht nur für Neuplanungen, sondern auch für die Beschreibung des Status quo, denn allgemein mangelt es an einer hinreichenden Risikowahrnehmung, insbesondere bei Gewerbe- und Industriebetrieben“, sagt B. Eng. Adrian Makus. Investitionen in die Starkregenvorsorge sind Investitionen in die Zukunft. Sie sichern langfristig das Überleben. Ziel von Aufklärungsmaßnahmen muss es sein, Betriebe zu motivieren, sich mit der Gefährdung auseinanderzusetzen und sich bewusst über Konsequenzen des eigenen Handelns Gedanken zu machen.
Wirtschaftsbetriebe, aber auch öffentliche Institutionen, Land- und Forstwirtschaft und auch einzelne Bürger sollen in die Lage versetzt werden, das Risiko einer Überflutung selbst einzuschätzen sowie mögliche Vorsorgemaßnahmen veranlassen zu können. Dazu zählt, sich mit Starkregengefahrenkarten (SRGK) auseinanderzusetzen, Anleitungen zur Interpretation der Gefahrenlage zu entwickeln, um daraus resultierende Gefahren und Risiken für Hallen und Gebäude sowie für Mensch und Maschinen begegnen können. Optional bieten sich Informationsveranstaltungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die interessierte Öffentlichkeit an. Die BIT Ingenieure AG ist hier kompetenter Partner und unterstützt sowohl bei der Gefahrenanalyse und der Planung von Vorsorgemaßnahmen als auch bei der Informationsvermittlung bis hin zur Beratung vor Ort.

Kontakt: 

BIT Ingenieure AG
Am Storrenacker 1b
76139 Karlsruhe
Tel. 0721 96232-10
info@bit-ingenieure.de