Das richtige Händchen macht‘s

Eine Weinverkostung kann als Veranstaltung genau das Richtige sein, wenn es darum geht, den Abend ruhig ausklingen zu lassen. Foto: Fotolia/karelnoppe

Tagungen sind anstrengend. Aufgrund des Inputs, den man den Tag über erfährt, kann es vorkommen, dass einen abends ein Müdigkeitsgefühl beschleicht. Doch sind wir ehrlich. Nach dem Event direkt ins Hotelzimmer oder zurück nach Hause? Passt irgendwie nicht. Was also tun, um den Abend passend ausklingen zu lassen?

Zunächst einmal gilt es, sich bewusst zu machen, welche Mitarbeiter an der Tagung teilnehmen. Sind alle jung und dynamisch? Haben sie Hummeln im Hintern und brauchen nach dem langen Stillsitzen noch ein bisschen Bewegung? Oder sehnen sich die meisten nach einer gemütlichen Atmosphäre mit entspannten Gesprächen über die Inhalte des Tages? Teilen alle den gleichen Humor und haben Spaß an einem launigen Entertainment-Programm?

Diese Frage können Unternehmer meist selbst am besten beantworten, denn sie kennen die Vorlieben ihrer Mitarbeiter. Generell gilt: Die Mehrheit gibt den Takt vor und der Ausklang sollte zugleich Kontra- und Höhepunkt des Tages sein. Keine einfache Aufgabe. Was bedeutet das im Klartext? Ist das Tagungsformat physisch anstrengend und fordert viel körperliche Bewegung, bietet sich ein ruhiger Abend mit einem kulinarischen Highlight an. Eine Weinprobe oder eine Schnapsverkostung könnten in diesem Fall passen. Wer noch ein klein wenig Entertainment hinzufügen möchte, bucht ein Krimi-Dinner oder ein Rittergelage.

Wer seine Mitarbeiter den Tag über vor allem geistig gefordert hat, der sollte am Abend auf etwas körperlichen Ausgleich Wert legen und eine mentale Pause einlegen. Segwayfahren, ein Spieleabend oder ein Besuch im Hochseilgarten können hier die Gemüter wieder in Schwung bringen – Spaß bringen diese Veranstaltungen in jedem Fall.

Lydia-Kathrin Hilpert