Rund 7000 Besucher beim Tag der offenen Tür am Diakonie-Klinikum Schwäbisch Hall

Viele Besucher nutzten die Möglichkeit, am Tag der offenen Tür einen Blick hinter die Kulissen des Diakonie-Klinikums zu werfen. Foto: Ufuk Arslan

Am Tag der offenen Tür am Diakonie-Klinikum Schwäbisch Hall am 15. September kamen rund 7000 Besucher, um einen Blick in die neuen Räume zu werfen, sich zu informieren und selbst aktiv in Sachen Gesundheit zu werden. Neben den gut besuchten Vorträgen zu medizinischen Themen gab es ein großes Angebot an Infoständen.

Großer Andrang herrschte beim Tag der Tag der offenen Tür des Diakonie-Klinikums Schwäbisch Hall auf der Station A3 und A4 im Neubau. Hier konnte man einen Blick in neue Patientenzimmer werfen. Eine Besichtigung der neuen Apotheke war zwar nicht möglich, dennoch konnte man sich aber bei einem virtuellen Rundgang ein Bild von der Arbeit in einer modernen Klinikapotheke machen.

Wie helfe ich bei einem Notfall? Wie funktioniert eine Reanimation? Wie desinfiziere ich meine Hände richtig? Diesen Fragen konnten die Besucher ebenfalls nachgehen und auch gleich einüben. Wer sich als Chirurg versuchen wollte, konnte am Laparaskopie-Simulator im Erdgeschoss einen virtuellen Eingriff übernehmen. „Das ist gar nicht so einfach“, stellte eine Schülerin fest, „da braucht man sehr viel Fingerspitzengefühl.“ „Und Übung“, ergänzt lachend ein Zuschauer.

Auch das Herzstück des Klinikums stand zur Besichtigung offen: die neue Kapelle. Hier fanden die Begrüßung und der Abschlussgottesdienst statt. Außerdem konnten die Gäste im Erdgeschoss auch Einblicke in das Untersuchungsspektrum der neurologischen Diagnostik bekommen. Hier gab es Informationen und Darstellungen zu den Themen Schlaganfall, Parkinson, Schwindel sowie einige Vorträge. Besonders beliebt war auch der Gesundheitscheck. Überprüft wurden Blutdruck und Blutzucker.

Auch im alten Klinik-Gebäude war einiges geboten. Hier waren Infostände von Selbsthilfegruppen, Krankenkassen und speziellen Klinikbereichen, zum Beispiel die Adipositasberatung, aufgebaut. Beim Stand der Komplementärmedizin konnte man sich beraten und Anti-Stress-Wickel anlegen lassen. Bei der Schmerztherapie erfuhr man mehr zum Thema Akupunktur. Allerlei Selbstgemachtes konnte man am Verkaufsstand der Gemeinschaft der Haller Schwestern und Brüder erwerben.

Umfangreiches Kinderprogramm

Auch für die Kinder gab es ein vielseitiges Programm. Bei der Rollstuhlralley und beim Spritzenwettbewerb prüften die jungen Gäste ihre Geschicklichkeit. Wer sicher etwas gewinnen wollte, konnte sich am Glücksrad versuchen. Kreative kamen bei den Ständen des Fördervereins Klinik für Kinder-und Jugendmedizin und der Elterngruppe für Früh- und Risikogeborene zum Zuge. Hier konnte man Malen und Buttons herstellen. Auch medizinisches Know-How durfte beim Kinderprogramm nicht fehlen. Hoch her ging es in der Teddybären- und Puppenklinik. Die mitgebrachten Teddys und Puppen durften von ihren Besitzern professionell verbunden und verpflastert werden.

Ein echtes Highlight war die Besichtigung des Rettungshubschraubers der Bundeswehr vom Standort Niederstetten. Die Crew gab ausführliche Erklärungen zu ihrer Arbeit und zum Flugobjekt. „Sonst sieht man sowas normalerweise ja nicht, das darf man sich nicht entgehen lassen“, so eine Besucherin, die obwohl die Warteschlange lang war, neugierig wartete.

„Ein insgesamt rundum gelungener Tag“, fasst Michael Kilb, Vorstand des Klinikums, zusammen. Es freut ihn besonders, dass es an diesem Tag möglich gemacht wurde, den Besuchern so viele unterschiedliche Facetten des Diakonie-Klinikums zu zeigen.