Zwischenbilanz: Die ersten 100 Tage als Azubi bei Schubert

Die Schubert-Azubis bei der Betriebsführung mit Ausbilder Klaus Hermann: Sebastian Kranz, Johanna Hessenthaler, Leon Lutz, Oliver Kuchar, David Quint und Maria Meiser (v. l.). Foto: Gerhard Schubert GmbH

Insgesamt 37 Schüler und Studenten haben im September ihre Ausbildung beim Verpackungsmaschinenhersteller Schubert in Crailsheim begonnen. Damit konnten alle ausgeschriebenen Lehrstellen in den acht Ausbildungsberufen besetzt werden. Die jungen Mitarbeiter berichten im Dezember von ihrer ersten Zeit bei Schubert.

Nach ziemlich genau „100 Tagen im Amt“ zieht der Schubert-Nachwuchs eine positive Bilanz. Das freut das Ausbildungsteam um Leiterin Dagmar Schubert. Für sie ist der Herbst immer eine spannende Zeit: „Meine Ausbildungskollegen und ich haben uns sehr auf den Beginn des neuen Ausbildungszyklus gefreut. Es ist für uns immer wieder spannend zu sehen, wie unsere Azubis während der Ausbildung ihren ganz individuellen Weg finden und es macht uns sehr viel Freude, sie dabei unterstützen und begleiten zu dürfen.“

Der Teamgedanke zählt

Um den neuen Auszubildenden einen möglichst motivierenden Start im Unternehmen zu ermöglichen, standen in den ersten Tagen Veranstaltungen zum gegenseitigen Kennenlernen mit den Ausbildern sowie eine Betriebsführung an. David Quint, Auszubildender für Zerspanungsmechanik, konnte so seine anfängliche Scheu schnell ablegen: „Ich finde es gut, dass man als Neuling freundlich behandelt und einem bei jeder Frage direkt geholfen wird. Außerdem zeigen einem die Kollegen im Team auch immer, wie man Fehler verhindert und Dinge besser machen kann.“ Das bestätigt auch die angehende Industriemechanikerin Johanna Hessenthaler und ergänzt: „Ich finde es sehr beruhigend zu wissen, dass wir auch Fehler machen dürfen und daraus lernen können. Und dass wir im Team mit den älteren Azubis zusammenarbeiten, gefällt mir sehr.“

Gute Vorbereitung motiviert

Damit der Start ins Arbeitsleben möglichst reibungslos gelingt und Fehlerquellen vorab minimiert werden, unterweisen Schubert-Mitarbeiter die neuen Azubis in verschiedenen Vorbereitungskursen in richtigem Bohren, Feilen und Sägen sowie in Erster-Hilfe – unabhängig davon, in welchem Berufszweig der Auszubildende tätig ist.

Schubert macht gute Erfahrungen damit, den Azubis möglichst schnell nach ihrem Einstieg ins Unternehmen Projektverantwortung zu übergeben. Das weiß auch Oliver Kuchar, Student der Dualen Hochschule in Mosbach, zu schätzen: „Ich hatte eigentlich nur eine kurze Einarbeitungsphase, nach der ich mehr oder weniger sofort meine ersten eigenen Projektaufgaben zur Weiterentwicklung der firmeneigenen Online-Plattform bekam, die ich in der nächsten Zeit selbstständig bearbeiten darf. Das war sehr eindrücklich und motiviert mich sehr für meine weitere Studienzeit bei Schubert.“

Zur Motivation trug auch der gemeinsame Besuch mit den Ausbildern auf der Nürnberger Messe „FachPack“ bei, der von allen Auszubildenden als Highlight der ersten Monate bei Schubert bezeichnet wird. „Dort konnten wir uns einen einzigartigen Überblick über die gesamte Bandbreite der Verpackungsbranche verschaffen und viele verschiedene Eindrücke sammeln, die uns bei der Ausbildung weiterhelfen“, berichtet Maria Meiser, Auszubildende als Fachkraft für Lagerlogistik.