Berner Group bündelt Kräfte im Bauhandel

Zusammenschluss ab Juni: BTI und die Bausparte von Berner vereinen sich unter der Marke BTI by Berner. Foto: Berner Group

Durch den Zusammenschluss von BTI und Berner Bau entsteht ein neuer B2B-Bauhandelsriese in Deutschland. Die Berner Group will damit ihre Marktposition stärken.

Aus den Hohenloher Unternehmen BTI und der Berner Deutschland Bau Division wird ab Juni 2023 die neue Marke BTI by Berner und damit eines der größten B2B-Handelsunternehmen in der Baubranche auf dem deutschen Markt, wie die Berner Group mitteilt.

„Wir bündeln unsere Kräfte im Bausegment in Deutschland und stärken damit unsere Marktposition. Unsere Baukunden profitieren von einer umfassenden Ausweitung des Produkt- und Serviceangebots. Durch den Zugriff auf die Top-Produkte des jeweils anderen Unternehmens ist unser Vertrieb nun in der Lage, künftig noch umfangreichere Problemlösungen vor Ort beim Kunden anzubieten“, sagt Christian Berner, CEO der Berner Group. Bislang waren BTI und die Bausparte von Berner getrennt auf dem deutschen Markt unterwegs.

Die Entscheidung sei Teil der Wachstumsstrategie der Berner Group im Segment Bau. Um dieses Ziel zu erreichen, investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben in Deutschland einen zweistelligen Millionenbetrag in den Ausbau der Logistik, in fachspezifische Schulungsangebote für die Mitarbeitenden und in den Ausbau der IT und der Produktpalette. „Gebündelt und vereint werden wir damit auch die digitale Transformation massiv beschleunigen und konsequent weiterführen. Das Team hat gemeinsam hart dafür gearbeitet und deshalb sind wir heute eines der führenden mittelständischen Unternehmen in Europa bei den Themen Transformation und Digitalisierung des Geschäftsmodells“, betont Christian Berner.

BTI und Berner, die mit ihren Firmenzentralen in Ingelfingen und Künzelsau-Garnberg auch räumlich nur wenige Kilometer auseinanderliegen, sind nach Angaben der Berner Group seit etwa drei Jahren Schritt für Schritt zusammengewachsen. Zunächst wurden wesentliche gemeinsame Funktionen zum Beispiel im Bereich Personalwesen, Finanzen oder Kommunikation zusammengelegt. Unter der einheitlichen Führung durch den Geschäftsführer Dr. Wolfgang Zahner seien die positiven Folgen weniger Bürokratie und schnelle Entscheidungswege. Deshalb habe die Unternehmensgruppe sukzessive auch in weiteren Abteilungen und Bereichen Synergien genutzt.

red.