Carmen-Würth-Forum in Künzelsau wird bis April 2020 erweitert

Die Visualisierung zeigt den Anbau des Carmen-Würth-Forums. Bis April 2020 soll das Kultur- und Kongresszentrum um 5500 Quadratmeter erweitert werden. Foto: David Chipperfield Architects

Bis zum April 2020 soll die Erweiterung des Carmen-Würth-Forums in Künzelsau beendet sein. Ein Museum und ein Konferenzbereich werden an das im Juli 2017 eröffnete Kultur- und Kongresszentrum angeschlossen.

Die Adolf Würth GmbH & Co. KG investiert in den Standort Künzelsau und erweitert das im Juli 2017 eröffnete Carmen-Würth-Forum. Das Kultur- und Kongresszentrum wird um einen flexibel nutzbaren Konferenzbereich sowie ein Museum ergänzt. Die Investitionssumme beläuft sich auf rund 39 Millionen Euro. Die Eröffnung ist für April 2020 geplant.

In der Region ist das Forum bereits fest etabliert: Allein 2018 fanden in der Veranstaltungsstätte rund 100 Veranstaltungen mit über 72.000 Besuchern statt. Dieser Erfolg und der Wunsch, den Anforderungen externer Großveranstalter gerecht zu werden, waren ausschlaggebend für die Entscheidung, das Forum zu erweitern. „Durch die wirtschaftliche Aktivität der Region besteht unbedingter Bedarf an dem von Anbeginn als multifunktionale Anlage geplanten Carmen-Würth-Forum, das intern wie extern genutzt werden kann und dadurch die Region stärkt“, so Reinhold Würth, Stiftungsaufsichtsratsvorsitzender der Würth-Gruppe.

Die Erweiterung umfasst insgesamt eine Fläche von 5550 Quadratmetern. Geplant sind zehn unterteilbare Konferenzräume, in denen insgesamt bis zu 700 Personen Platz finden. Die zusätzlichen Räumlichkeiten ermöglichen in Verbindung mit dem seitherigen Bestand neue Veranstaltungsformate und eignen sich für Kongresse, Konferenzen, Messen und Ausstellungen im großen Rahmen.

Zudem sieht der zweite Bauabschnitt ein Museum für eine Dauerausstellung mit Highlights aus der Sammlung Würth vor. Das Museum kann bei der Anmietung des Kultur- und Kongresszentrums von Veranstaltern bei Abendveranstaltungen als Eventfläche genutzt werden. Ein zweites Foyer, ein Innenhof sowie ein Café strukturieren den Besucherfluss zwischen den Konferenzräumen und dem Museum. Der Veranstaltungsbetrieb wird während der Bauphase fortgesetzt.