Wenn es darum geht, in Unternehmen die Gefahr von Datenlecks zu reduzieren, spielt die Wahl der Passwörter eine wichtige Rolle. Eine Studie deckt auf, welche Passwortgewohnheiten es unbedingt zu vermeiden gilt.

Hackangriffe sind für Unternehmen in unserer heutigen digitalisierten Welt eine ständige Gefahr. Aber auch sogenannte Datenlecks, sprich den Verlust sensibler Daten an unbefugte Personen, sollten unbedingt vermieden werden.
Dennoch treten sie in Unternehmen heutzutage immer häufiger auf, was auf mehrere Gründe zurückzuführen ist, so NordPass auf seiner Website. Schlechte Cybersicherheitsinfrastrukturen und fehlende Multi-Faktor-Authentifizierungen gehören dazu ebenso wie menschliches Versagen und riskante Gewohnheiten beim Teilen von Passwörtern. Passwörter, die für mehrere Geschäftskonten verwendet werden, stellen ebenfalls ein Risiko dar. 70 Prozent der Datenlecks entstehen einem Verizon Data Breach Investigations-Report zufolge jedoch aufgrund von schwachen und somit leicht zu knackenden Passwörtern.
Datenlecks durch schwache Passwörter: Die beliebtesten Unternehmenspasswörter in Deutschland
In einer Studie haben die Unternehmen Nordpass und Nordstellar auf der ganzen Welt in elf Schlüsselsektoren Passwörter analysiert, die bei Datenlecks aufgetaucht sind oder von Malware gestohlen wurden.
Es zeigte sich, dass schlechte Passwortgewohnheiten in deutschen Unternehmen weit verbreitet sind. Die 5 beliebtesten Unternehmenspasswörter in Deutschland sind der Studie zufolge die Folgenden:
Rang 1: 123456 (Anzahl: 18.238 ; in weniger als einer Sekunde zu knacken)
Rang 2: 123456789 (Anzahl: 15.624 ; in weniger als einer Sekunde zu knacken)
Rang 3: 12345678 (Anzahl: 15.346 ; in weniger als einer Sekunde zu knacken)
Rang 4: password (Anzahl: 14.595 ; in weniger als einer Sekunde zu knacken)
Rang 5: 1234567890 (Anzahl: 14.563 ; in weniger als einer Sekunde zu knacken)
Diese Passwortgewohnheiten gilt es zu vermeiden
Um Datenlecks zu verhindern, sollten Nutzerinnen und Nutzer von IT-Infrastruktur die folgenden drei Passwort-Gewohnheiten unbedingt vermeiden:
- Zahlenfolgen als Unternehmenspasswörter: Die in Unternehmen am häufigsten verwendeten Passwörter sind einfache Zahlenfolgen. Da diese sehr einfach zu knacken sind, sollten nicht verwendet werden.
- E-Mail-Adressen als Unternehmenspasswörter: Auch diese Passwörter sind einfach zu knacken und sollten nicht angewandt werden.
- Passwörter, die auf dem eigenen Namen basieren: Derartige Passwörter stellen ebenfalls ein großes Sicherheitsrisiko dar und sollten vermieden werden.
Red.

