Den Lockdown genutzt für das Buchdebüt

Timo Lämmerhirt präsentiert sein erstes Buch. Foto: Atilla Caliskan

Der Redakteur Timo Lämmerhirt hat seine Erfahrungen zum Beginn der Corona-Pandemie in seinem Buch „Meine Superhelden gegen Corona – ein Vierteljahr im Leben eines Redakteurs“ verarbeitet.

Während des ersten Lockdowns im Frühjahr bekam Timo Lämmerhirt von vielen Seiten mit, wie Menschen von der neuen Situation betroffen waren und versuchten, damit umzugehen. Auch er selbst stand vor vielen Herausforderungen, sowohl bei der Arbeit als auch im privaten Umfeld. Das Buch ist also autobiografisch gehalten und bietet Einblicke in sein persönliches Leben. Es zielt aber vor allem darauf ab, wie die Menschen mit der surrealen Situation fertig werden. Beschrieben werden Gespräche mit Verantwortlichen von Schulen, Einzelunternehmen und Politikern, die in Interviews zu Wort kommen und ihre Sicht schildern.

Auch Einblicke in die Zeitungsarbeit gibt Lämmerhirt, denn auch dort musste sich vieles ändern, um der Lage Herr zu werden. Persönlichkeiten aus Heilbronn-Franken wie der ehemalige Wirtschaftsminister Dr. Walter Döring, der Neckarsulmer Oberbürgermeister Steffen Hertwig und Prof. Andreas Daberkow von der Hochschule Heilbronn finden im Buch Gehör. „Das Schreiben hat mir persönlich geholfen, mit der Situation klarzukommen. Es war eine Art Therapie“, erzählt Lämmerhirt. Auch die Alltagshelden wie Ärzte, Verkäufer und Müllmänner würdigt er in kleinen Gedichten. Mit der aktuellen Situation muss sich die Gesellschaft nun abfinden, auch Lämmerhirt. Er schreibt weiter und ist bereits dabei, ein zweites Buch zu verfassen.