Gipfeltreffen der Weltmarktführer 2020 wird klimapositiv

Walter Döring, Wirtschaftsminister a.D. und Gründer der Akademie Deutscher Weltmarktführer, teilte im Dezember 2019 mit, dass das 10. Gipfeltreffen der Weltmarktführer im Januar 2020 klimapositiv stattfinden wird. Dazu wurde der CO2-Fußabdruck der Veranstaltung berechnet und ein Ausgleichsprojekt gestartet. Foto: Dirk Täuber

Das zehnte Gipfeltreffen der Weltmarktführer in Schwäbisch Hall wird besonders klimafreundlich sein: Erstmalig wird die Veranstaltung im Januar 2020 nicht nur klimaneutral sondern klimapositiv stattfinden.

Den Veranstaltern des Gipfels ist es wichtig, nicht nur über den Klimawandel zu diskutieren, sondern auch aktiv ein Zeichen zu setzen und zu handeln, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Daher soll der Gipfel in diesem Jahr klimapositiv stattfinden. Walter Döring, Wirtschaftsminister a.D. und Gründer der Akademie Deutscher Weltmarktführer, und Karin Döring sagten: „Wir möchten, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Gipfeltreffens die Ernsthaftigkeit und Dringlichkeit des Klimawandels erkennen. Der Ausgleich von bereits entstandenen und unvermeidbaren Emissionen ist ein wichtiger Baustein im aktiven Klimaschutz.“

Zur Ermittlung der durch die Veranstaltung verursachten klimaschädlichen Kohlenstoffdioxid-Emissionen wurde das Nachhaltigkeitsberatungsunternehmen Fokus Zukunft beauftragt, einen CO2-Fußabdruck zu berechnen. Von rund 550 Teilnehmern ausgehend, wurde die Gesamtmenge CO2 aus der Anreise, des Energieverbrauchs und unter anderem der während der Veranstaltung konsumierten Speisen und Getränke berechnet. Die Nachhaltigkeits-Experten des Beratungsunternehmens Fokus Zukunft kommen dabei auf eine Gesamtmenge von rund 111 Tonnen Kohlenstoffdioxid. Die zweifache Menge der Emissionen wird nun kompensiert, indem ein Waldaufforstungsprojekt in Uruguay unterstützt wird. Konkret bedeutet das, dass die Veranstaltung einen positiven CO2-Fußabdruck hinterlässt. Ein entsprechendes Zertifikat wird Peter Friess, Geschäftsführer von Fokus Zukunft, im Verlauf des Kongresses überreichen.

Bei dem Ausgleichsprojekt handelt es sich um ein von der Organisation Forest Stewardship Council kontrolliertes Projekt mit nachhaltiger Forstwirtschaft. Zudem ist das Projekt von der Rainforest Alliance validiert. Die Rainforest Alliance ist eine internationale gemeinnützige Umweltschutzorganisation. Sie vergibt das Siegel mit dem grünen Frosch auf Grundlage des „Rainforest Alliance Sustainable Agriculture Standard“. Auf einer etwa 22.000 Hektar großen Fläche, die vor der Realisierung des Projektes als Weidefläche für Rinder genutzt wurde, wurden rund 23 Millionen Eukalyptusbäume gepflanzt. Ein Baum bindet pro Jahr etwa 20 Kilogramm Kohlenstoffdioxid. Döring sagte dazu: „Unsere Akademie Deutscher Weltmarktführer sowie die Wirtschaftswoche leisten als gemeinsame Veranstalter des Gipfeltreffens der Weltmarktführer somit einen aktiven Beitrag zum internationalen Klimaschutz.“