Packaging Valley hilft in Corona-Krise

Martin Buchwitz (rechts), Geschäftsführer Packaging Valley, mit Hermann-Josef Pelgrim, Oberbürgermeister Stadt Schwäbisch Hall, bei der Scheckübergabe durch das Packaging Valley an den Hilfsfond der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist Schwäbisch Hall. Foto: Packaging Valley Germany e.V.

Das Verpackungscluster Packaging Valley, mit Sitz in Schwäbisch Hall, unterstützt die Region mit praktischen und finanziellen Mitteln in der Corona-Krise.

Das Packaging Valley gestaltet mit seinen Mitgliedern die Situation in der Corona-Krise proaktiv. Das Cluster selbst hat seinen Mitgliedern und weiteren Institutionen in der Region erfolgreich Anbieter von Schutzausrüstungen vermittelt und so dazu beigetragen, dem Engpass in diesem Bereich entgegenzuwirken. Außerdem spendet Packaging Valley Germany 10.000 Euro an den Hilfsfond der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist Schwäbisch Hall. Aus dem Fond sollen besonders von der Corona-Krise betroffene Bürger oder Institutionen unterstützt werden.

Als regional verwurzeltes Cluster hat Packaging Valley nicht nur die Verpackungsmaschinenbauer im Auge. Viele der Mitglieder haben sich dafür eingesetzt, den negativen Auswirkungen der Ausbreitung des Virus aktiv entgegenzuwirken. Die Maßnahmen gehen von Spenden von Schutzeinrichtungen und Geldern an soziale und medizinische Einrichtungen, der zur Verfügung Stellung von Technik für die Maskenherstellung bis hin zu verpackungstechnischen Lösungen.

Die meisten der rund 40 Mitglieder im Cluster Packaging Valley Germany haben in Zeiten von Corona Wege gefunden, wie deren Betriebe sicher und erfolgreich weitergeführt werden können. Oberstes Ziel war und ist der Schutz der Mitarbeiter. Auf Grund des breiten Produktportfolios von Verpackungsanlagen für die Lebensmittel- bis zur Pharmaindustrie, haben die meisten Mitgliedsunternehmen des Packaging Valley auch eine ordentliche bis gute Auftragslage. Um die vorhandenen Aufträge bearbeiten zu können und neue Aufträge zu akquirieren, ist es wichtig, dass der Betrieb sicher weiterlaufen kann. Die Mitgliedsunternehmen haben dabei die Erfahrung gemacht, dass dies sehr gut möglich ist, wenn die bekannten Schutzmaßnahmen eingehalten werden:

Eine Herausforderung für die Maschinenbauer sind aktuell die Reisebestimmungen. Kommen Servicemitarbeiter beispielsweise aus Auslandseinsätzen zurück, ist es nicht handhabbar, diese jeweils 14 Tage in Quarantäne zu setzen. Hierfür braucht es noch konkrete Regelungen von Seiten der Politik.

Der Vorstand des Clusters unterstützt aufgrund der positiven Erfahrungen bei den Mitgliedsunternehmen, dass auch andere Unternehmen wieder geöffnet werden, wenn sich dort ebenfalls an bestimmte Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen gehalten wird. Denn nur, wenn die entsprechende Infrastruktur verfügbar ist, wird unsere Zukunft gesichert.