Silicon Valley im Solpark

Endlich ist der Neubau der Essendi IT im Hessentaler Solpark fertig - nach rund 15 Monaten. Nun freuen sich die Mitarbeiter über das moderne Gebäude. Foto: Lydia-Kathrin Hilpert

Nach 15 Monaten ist der Neubau der Essendi IT GmbH im Schwäbisch Haller Solpark endlich fertig gestellt. Das Unternehmen hat die neuen Räumlichkeiten frisch bezogen. Sowohl innen als auch von außen ist das Gebäude ein Hingucker und ein Zeichen für die zukünftige Wachstumsstrategie des IT-Dienstleisters.

Kreativwerkstatt“ – so bezeichnet Sarah Zügel, Head of Marketing and Communications, den Neubau der Essendi IT GmbH im Schwäbisch Haller Solpark, stolz. Hohe Decken, Betonwände, offen gestaltete Räume, großzügige Glasfronten, warmer Holzboden, spielerische Beleuchtungen – all das ist modern und zugleich zeitlos: Ein Büro ist hier kein typisches Büro. Transparenz und Offenheit bestimmen das Innenraumkonzept und schaffen eine Atmosphäre wie im eigenen heimischen Wohnzimmer. Das hat einen Grund. „In unserem Geschäft ist es notwendig, dass die Mitarbeiter in Projektteams zusammenarbeiten. Dieser Kommunikationsaustausch spiegelt sich in den offen gestalteten Räumen und den Glastüren sowie -wänden wider“, so Zügel.

13 Monate sind seit dem Spatenstich im Juli 2016 vergangen. Anfang September hat die Essendi IT nun ihr neues Gebäude bezogen. Das Architekturbüro Kuhn aus Braunsbach hat die Wünsche der Hausherren umgesetzt. Dass das Unternehmen eine Zusammenarbeit mit Kuhn-Architekten eingehen wollte, war schnell klar. „Das beruht auf der Braunsbach-Connection“, sagt Zügel und lacht herzlich. Dabei hatten sie und ihre Kollegen ganz genaue Vorstellungen, wie der erste eigene Neubau aussehen sollte: Sie haben sich an Vorbildern wie Apple und Google orientiert und einen Hauch von Silicon Valley im Solpark geschaffen.

„Natürlich hatten unsere Mitarbeiter ein Mitspracherecht.“ So konnten 90 Prozent der 40 Mitarbeiterwünsche berücksichtigt werden – zum Beispiel ein Schwedenofen und eine Couch im Aufenthaltsraum, ein Tischkicker oder ein Mutter-Kind-Büro. Damit unterstreichen wir die Wichtigkeit und die Bedürfnisse unserer Mitarbeiter und schaffen hierbei eine enge Bindung zwischen Unternehmen und Beschäftigten, betont Zügel.

Nachhaltigkeit

Insgesamt bietet der 1,7 Millionen Euro teure Neubau ausreichend Platz. Auf drei Etagen verteilen sich 760 Quadratmeter. Der Grundriss des Gebäudes besteht aus zwei Würfeln, sogenannte „Cubes“ und einer verbindenden Ellipse. Kein Zufall – die Würfel stellen nämlich das Firmenlogo, einen roten Würfel, dar. Auch farblich. Hinter den Holzlamellen an der Außenfassade zeigt sich ebenfalls die typische rote Firmenfarbe.

Insgesamt bietet der Neubau 40 bis 50 Mitarbeitern Platz für agiles Arbeiten. Dies unterstreicht den zukünftigen Wachstumskurs des IT-Dienstleisters, welcher seine Mitarbeiterzahl am Standort Schwäbisch Hall in den nächsten Jahren verdoppeln möchte. „Durch das neue Gebäude werden auch potenzielle Mitarbeiter auf uns aufmerksam“, ist Zügel überzeugt.

Bei der Auswahl der Handwerker hat man bewusst auf Regionalität gesetzt. „Der direkte Kontakt mit den Handwerkern war uns wichtig und hat zum Erfolg des Neubaus beigetragen“, so Martin Kuhn. Insgesamt waren knapp 20 verschiedene Hauptgewerke ausgeschrieben.

Auch in Sachen Nachhaltigkeit hat man sich ausreichend Gedanken gemacht. So beleuchten energieeffiziente LED-Strahler den kühlen Beton und schaffen eine angenehme Wärme. Bei der Heiztechnik hat man sich für eine Deckenheizung, eine energieeffiziente Technik, entschieden. „Der Vorteil besteht darin, dass man sowohl den Raum wärmen als auch kühlen kann“, so Kuhn.

Nadine Ley