Volles Haus beim CEO-Abend

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Gastgeber und Gäste des CEO-Abends (v.l.): Moderatorin Sonja Alvarez und Chefredakteur Horst von Buttlar, beide Wirtschaftswoche, Walter Döring, Mitveranstalter und Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Foto: Dirk Täuber

Mit einem exklusiven CEO-Abend fiel der Startschuss für das Gipfeltreffen der Weltmarktführer in Schwäbisch Hall.

Das 14. Gipfeltreffen der Weltmarktführer in Schwäbisch Hall wurde am Dienstag, 30. Januar, mit einem sogenannten CEO-Abend eingeläutet – ein exklusives Event für Vorstände, Geschäftsführende und Eigentümer von Unternehmen.

Philipp Haußmann, Vorstandssprecher, und Bettina Klett, Mitglied im Aufsichtsrat, beide Klett AG, im Gespräch mit Moderatorin Kristin Rau. Foto: Dirk Täuber

Spannende Einblicke in die Klett AG gewährten Bettina Klett und Philipp Haußmann. Dabei erläuterten sie, wie wichtig gerade in einem Familienunternehmen die strikte Trennung von Familie und Unternehmen sein muss. Die Bereitschaft zur Transparenz und zur Transformation sowie klare Governance-Regeln und die beständige Diskussion über die richtige Strategie helfen dabei, am Ende das beste Ergebnis für das Unternehmen zu erzielen. Seit 2009 hat sich der Verlag zu einem Bildungsunternehmen entwickelt, das zahlreiche Kitas, Schulen und Hochschulen betreibt, und seine zentrale Aufgabe längst nicht mehr nur im Drucken von Schulbüchern sieht, sondern in der Wissensvermittlung.

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Johannes Ebert, Vorstandsvorsitzender des Goethe Instituts, macht deutlich, wie wichtig die frühe Vorbereitung potenzieller ausländischer Fachkräfte auf Deutschland ist. Foto: Dirk Täuber

Nur durch die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte wird es Deutschland möglich sein, seinen Wohlstand zu erhalten. Das Goethe Institut ist in beinahe 100 Ländern und in Deutschland mit zahlreichen Instituten vertreten und vermittelt dort die deutsche Sprache ebenso wie die deutsche Kultur. Hier sieht Johannes Ebert auch die Wirtschaft in der Pflicht, sich zu engagieren. Für gefährlich hält er die Diskussion um die Ablehnung von Zuwanderung, sondern plädiert vielmehr für einen offene Willkommenskultur.

Gipfeltreffen Weltmarktführer
Die Würth-Gruppe hat im vergangenen Jahr einen Umsatzrekord von 20 Milliarden Euro aufgestellt. Robert Friedmann (links), Sprecher der Konzernführung von Würth, im Talk mit Walter Döring. Foto: Dirk Täuber

Trotz der kontinuierlichen, jährlichen Umsatzsteigerungen war der Umsatzrekord von über 20 Milliarden Euro im vergangenen Jahr auch für die Würth-Gruppe etwas Besonderes. Das Erfolgsrezept setzt sich aus der Sicht von Robert Friedmann aus Agilität, Kundenfreundlichkeit, Kulanz und Wettbewerbsfähigkeit sowie der Verbindung der Familie Würth zum Unternehmen zusammen. Mit Blick auf die derzeit schwierige Lage, die der Sprecher der Konzernführung auch für 2024 sieht, lässt das Unternehmen mehr Vorsicht walten und fährt auf Sicht.

Gipfeltreffen der Weltmarktführer
Sieht Baden-Württemberg sehr gut aufgestellt in Sachen Wirtschaft, Wissenschaft und Innovation: Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Gespräch mit Moderatorin Sonja Alvarez. Foto: Dirk Täuber

Angesichts der globalen Krisen und Herausforderungen appellierte Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann zu handeln, um Deutschlands Eigenständigkeit zu bewahren und die Resilienz zu stärken, das gelte für die Energiewirtschaft ebenso wie für das Thema Künstliche Intelligenz. Denn: „Wer nicht mitkocht, steht am Schluss auf der Speisekarte“.

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Jedes Jahr aufs Neue ein besonderes Erlebnis für die Teilnehmenden: Das Get-Together im Rahmen des CEO-Abends in der Kunsthalle Würth. Foto: Dirk Täuber

Das anschließende kulinarische Get-Together im Sudhaus und in der Kunsthalle Würth bot den CEOs in anregender Atmosphäre die Möglichkeit zum Austausch und für gute Gespräche.

(dt/bk)