Führungspositionen sind noch immer vorwiegend eine Männerdomäne. Das Projekt „Spitzenfrauen BW“ soll den Frauenanteil in den Führungsetagen der baden-württembergischen Unternehmen erhöhen.

Frauen sind nach wie vor deutlich seltener in Führungspositionen tätig als Männer. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in einer Mitteilung belegt, war im Jahr 2024 mit 29,1 Prozent nur knapp jede dritte Führungskraft weiblich.
Um den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen, gibt es in Baden-Württemberg bereits seit dem Jahr 2010 das Projekt „Spitzenfrauen BW“, so das Land in einer Mitteilung. Das Projekt soll in baden-württembergischen Unternehmen zum einen den Frauenanteil in Führungspositionen erhöhen und es den Spitzenfrauen zudem ermöglichen, sich zu vernetzen.
Projekt „Spitzenfrauen BW“ soll mehr Frauen in Führungspositionen bringen
Für die Vernetzung stehen Online- und Offline-Angebote ebenso bereit wie das Informationsportal „Spitzenfrauen BW“, das beispielsweise die Portraits und Karrierewege von Frauen enthält, die in Führungspositionen tätig sind. Zudem werden regionale Community-Treffen, Online-Business-Lunches und Impulsvorträge angeboten.
„Gerade in Zeiten des Wandels braucht es unterschiedliche Perspektiven in Wirtschaftsunternehmen“, erklärt die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut in der Mitteilung. „Projekte wie Spitzenfrauen-BW sind für den Erfahrungsaustausch, für den gegenseitigen Rückhalt, für die eigene Entwicklung und den weiteren Karriereweg wichtig. Ich würde mir wünschen, dass noch mehr Unternehmen mit ihren Spitzenfrauen an dem bundesweit einzigartigen Spitzenfrauen-BW-Projekt teilnehmen.“
Red.
Über das Projekt „Spitzenfrauen BW“
Das Projekt „Spitzenfrauen BW“ erhielt zwischen 2010 und 2021 vollumfängliche Förderungen der Europäischen Union und des Landes Baden-Württemberg. Seit 2022 übernehmen das Land und die Wirtschaft die Förderung je zur Hälfte. An der Mitfinanzierung beteiligen sich viele Spitzenfrauen und 19 Unterstützerunternehmen.


