Das Gemeinschaftsgefühl am Arbeitsplatz ist für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von großer Bedeutung, so das Randstad Arbeitsbarometer 2025. Sollte diese Zugehörigkeit fehlen, würden über die Hälfte der Befragten zu drastischen Schritten greifen.

Für mehr als 8 von 10 Beschäftigten ist das Gemeinschaftsgefühl am Arbeitsplatz eine Unterstützung, wenn es darum geht, bessere Leistungen zu erbringen. Dies geht aus dem Arbeitsbarometer 2025 des Anbieters von Personal- und Zeitarbeitslösungen Randstad hervor.
Sollten sie sich bei der Arbeit nicht zugehörig fühlen, würden 55 Prozent der Befragten gar kündigen. Ein Jahr zuvor habe dieser Wert noch bei 37 Prozent gelegen. 44 Prozent der Befragten gaben an, einen Job bereits aufgrund einer toxischen Arbeitsumgebung gekündigt zu haben.
Gemeinschaftsgefühl am Arbeitsplatz: Vertrauen und Wertschätzung sind weit verbreitet
Nichtsdestotrotz gaben 80 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an, dass ihr Arbeitgeber ihnen Vertrauen und Wertschätzung entgegen bringe. Über drei Viertel der Befragten gaben zudem an, ihren Führungskräften ebenfalls zu vertrauen.
Dennoch gab eine Mehrheit von 62 Prozent der Befragten an, Aspekte ihrer Persönlichkeit auf der Arbeit zu verbergen. Dieser Wert lag ein Jahr zuvor noch bei 55 Prozent.
Was Gleichstellungsinitiativen am Arbeitsplatz betrifft, gibt es den Befragten zufolge bei ihren Arbeitsgebern noch Luft nach oben. 59 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an, dass ihr Unternehmen in dieser Hinsicht nicht genug unternehme. Wenn es darum geht, eine inklusive Arbeitsumgebung zu erschaffen, so trauen 49 Prozent der Befragten dies ihren Arbeitgebern zu.
Red.
Über das Arbeitsbarometer 2025
Das Randstad Arbeitsbarometer 2025 untersucht bereits seit 2003 die Einstellungen, Ambitionen und Erwartungen von Berufstätigen. Im Rahmen der jährlich erhobenen Studie werden über 26.000 Talente zwischen 18 und 67 Jahren in 35 Ländern befragt.


