Welche Ausbildungsberufe stehen in Deutschland aktuell hoch im Kurs – und wie hat sich das Ranking im Vergleich zu 2003 verändert? Die neuesten Daten des Statistischen Bundesamts zeigen, welche Berufe heute besonders gefragt sind, welche an Beliebtheit eingebüßt haben und in welchen Berufen Azubis am besten verdienen.

Welche Ausbildungsplätze sind in Deutschland besonders beliebt? Im Jahr 2003 wurde diese Frage teils anders beantwortet als heutzutage, wie eine Statista-Grafik auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamts belegt.
Im Jahr 2003 war die Ausbildung zur Kauffrau bzw. zum Kaufmann im Einzelhandel der Spitzenreiter unter den Ausbildungsberufen in Deutschland, gemessen an der Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge. Aktuell (Stand 2024) steht der Beruf des Kraftfahrzeugmechatronikers an erster Stelle, so Statista in einer Mitteilung.
Die beliebtesten Ausbildungsplätze in Deutschland
Die Ausbildung zur Bürokauffrau bzw. zum Bürokaufmann (heute: Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement) belegt sowohl damals als auch heute den zweiten Platz im Ranking. Die Ausbildung zur Verkäuferin bzw. zum Verkäufer hat heute mit 19.434 neu abgeschlossenen Verträgen Rang vier inne – 2003 lag sie mit circa 15.000 Verträgen auf Platz sieben.

Neu in den Top 8 vertreten sind inzwischen die Ausbildungsgänge zur Fachinformatikerin bzw. zum Fachinformatiker sowie zur Elektronikerin bzw. zum Elektroniker. Demgegenüber sind die Berufe Koch/Köchin und Friseur/in in der Beliebtheit zurückgefallen und tauchen nicht mehr im aktuellen Ranking auf.
Berufsausbildungen mit der besten Bezahlung
Aber auch der Frage, welche Berufsausbildungen am besten bezahlt werden, ist Statista nachgegangen. Im Jahr 2024 erzielten Auszubildende in Gesundheits- und Pflegeberufen einen überdurchschnittlichen Monatsverdienst von durchschnittlich 1.310 Euro brutto. Auch in Schifffahrtsberufen, etwa als Schiffbauerin oder Schiffbauer, lag die Vergütung mit 1.236 Euro brutto pro Monat auf einem hohen Niveau.

Im Handwerk belief sich der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst auf 1.008 Euro. Die niedrigste Vergütung wurde in Künstlerberufen gezahlt. Dort lag das durchschnittliche Bruttomonatsgehalt, zum Beispiel in den Bereichen Musik, Fotografie oder Grafikdesign, bei 914 Euro.
Red.


